[Blogtour | Gewinnspiel] Caspar und der Meister des Vergessens von Stefanie Taschinski ~ Tag 2: Die Marionetten


Der zweite Tag der Blogtour zu Caspar und der Meister des Vergessens ist angebrochen.

Gestern konntet ihr bei Manja von Manjas Buchregal erfahren, worum es zum einen in Caspar geht und in das andere Buch, Funklerwald, von Stefanie Taschinski hineinschnuppern.
Heute werden wir uns mit einem der Hauptthemen bei Caspar beschäftigen.
Also genießt diesen Stop bei mir und seid gewiss, euer Leben hängt noch längst nicht am seidenen Pfaden.


Liebe Leser

wir danken Euch für eure zahlreiche Teilnahme und eure tollen Antworten auf unsere Fragen. Uns hat es sehr viel Spaß gemacht mitzufiebern & wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!
Je ein Buch/ Hörbuch “Caspar/Funklerwald” geht an:
  • Suse B.
  • Martina Lahm
  • Bettina Rühmers
  • Ulrike
  • Steffie Kirschenlohr
Herzlichen Glückwunsch!
Bitte schickt eure Postadresse per Mail an den Gewinnspielveranstalter: netzwerkagenturbookmark@gmail.com
Betreff: Caspar

Ansprechpartner ist Katja Koesterke

Die Marionetten



Aus dem Buch Caspar und der Meister des Vergessens von Stefanie Taschinski
Seite 8


Caspars Leben ist voll von ihnen. Seine Eltern spielen, bauen und schnitzen sie. Marionetten. In allen Formen und mit allen möglichen Farben, hauchen sie ihnen Leben ein. An dünnen Fäden lassen sie die Figuren durch die Lüfte schweben. Und nicht nur Kinderaugen vollkommen vergessen, dass sie von Menschenhand geführt werden.



Für einen Moment betrachtete er das Holz in seiner linken Hand. Mit einem Mal entdeckte er in den Linien der Maserung ein Gesicht: Tils Gesicht.  Seine Hand zitterte ein wenig, als er die Klinge ansetzte. Mühelos schnitt das Messer in das Holz. Es war Caspar, als folgte es auf den Millimeter genau seinen Bewegungen, nein, sogar seinen Gedanken. ~ Caspar und der Meister des Vergessens von Stefanie Taschinski, Seite 49, Zeile 12 bis 19

Und auch Caspar scheint eine solche Gabe zu besitzen. Seine Hände sind geschickt im Umgang mit dem Schnitzermesser. Er weiß wie seine Vorstellung ins Holz übertragen werden können und schließlich formen seine Finger einen lebensnahen Kopf. Bestehend aus Holz und Farbe. Echt und so so detailgetreu, dass man sich zu fragen vermag, wie er dies zu schaffen pflegt.
An dieser Stelle sei gewarnt, lieber Leser! Keine Gabe gibt es ohne einen gewissen Tribut. Wie so immer das Kostbarste, was es gibt.

Aus dem Buch Caspar und der Meister des Vergessens von Stefanie Taschinski
Vignettenzeichnung von Cornelia Haas

Doch wie entstehen überhaupt solche Kunstwerke, wenn sie nicht gezeichnet wurden?

Dies werde ich euch jetzt ein bisschen näher bringen, denn in der Marionetten Werkstatt von Gabi Dellinger wurde eine ganz besondere Puppe erschaffen.
Diese begleitet die Autorin im Übrigen auf Lesungen! Denn ja, auch Caspar kann man in eine solche Puppe bannen.


Bildquelle: Marionetten Werkstatt

Solche Figuren sind reine Handarbeit. Ihr Kopf, bestehend aus Holz oder (wie in diesem Falle) aus Modelliermasse, wird Schritt für Schritt nach einer Vorlage modelliert. Hierbei ist Fingerspitzengefühl eine gute Eigenschaft. Denn um einen Menschen oder eine Figur genau nachzuformen braucht Geduld und vor allem Handwerksgeschick.

So entstand auch Caspar nach einer Vorlage, welche die Autorin bestimmt in der Hinderhand hatte. Nase und Ohren wurden später erst mit anmodelliert. Das heißt, dass Caspar seine markante Nase erst dann bekam, als seine Augen, sein Kinn und auch sein Mund fertig gewesen ist.

Nun musste der Kopf eine ganze Woche trocknen. Armer Caspar, wer will schon so kopflos sein, wie seine Mutter, als sie sich nicht mehr an Till erinnern kann?

Doch hier ist Vorsicht geboten. Denn ist der Kopf noch nicht ganz trocken, kann es auch ganz schön in die Hose gehen, mit dem grundieren und bemalen.
Caspar sollte doch schließlich so aussehen, wie es sich die Autorin vorgestellt hatte, nicht wahr? So bekam Caspar sein jetziges Aussehen, während man an seinen Händen ebenso arbeitete wie an seiner Kleidung.
Alles in feinster Handarbeit. So wie es sich gehört.
Wenn ihr Lust habt euch die genauen Arbeitsschritte vor Augen zu führen, empfehle ich euch die Bilder hier anzuschauen!

Und so kann Caspar sich der Welt präsentieren, in seiner ganzen Pracht.



Bildquelle: Marionetten Werkstatt

Das Gewinnspiel



5x1 Paket bestehend aus
einem signierten Buch "Caspar und der Meister des Vergessens" und einem Hörbuch "Funklerwald" 






Um die Chance auf einen der Gewinne zu haben, beantwortet bitte die nachstehende Tagesfrage unter diesem Beitrag in den Kommentaren!

Für eure Bewerbung habt ihr Zeit bis einschließlich 10.11.2016!

Ausgelost wird unter allen Kommentierenden!


Die Tagesfrage


Wie würdet ihr reagieren, wenn ihr plötzlich zu einer Puppe werdet, welche mit Fäden an Kopf, Händen und Füßen von jemand anderem gespielt werden kann?



Morgen dann werdet ihr über die geheimnisvollen und zum Teil märchenhaften Schauplätze aufgeklärt! Deswegen schaut vorbei bei Claudia von Claudias Gedanken Welt!

Den gesamten Tourplan könnt ihr hier lesen!
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

18 Sprünge

  1. Hallo und danke für den schönen Beitrag.
    Auf dieses Buch bin ich sehr gespannt und ich würde zu gern ein Paket gewinnen.

    Zur Frage :
    Ich würde total in Panik ausbrechen. Aber was dann? Ehrlich keine Ahnung. Solch eine extrem spannende Vorstellung. Das Buch ist bestimmt der Knaller.

    Und jetzt ab in den Lostopf und Daumen drücken! :)

    Liebe Grüße
    Ulrike

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  2. Ich wäre mehr als verzweifelt und würde wahrscheinlich den verstand verlieren wenn mich jemand so kontrollieren könnte und ich kann mich nicht währen...eigentlich eine echte Horrorvorstellung für mich ist!
    LG Jenny

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  3. Hallo,
    Danke für deinen Beitrag. Oh Gott, ich würde total in Panik ausbrechen, wenn ich mich in einer Puppe wiederfinden würde und von anderen kontrolliert werde, eine für mich unvorstellbare Situation.
    LG Bettina Hertz
    bettinahertz66@googlemail.com

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  4. Ich wäre total verzweifelt, würde versuchen auf mich aufmerksam zu machen, dass ich das nicht möchte.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  5. Hallo :-),

    das wäre der absolute Albtraum, ehrlich gesagt. Ich würde auf jeden Fall so schnell wie möglich nach einer Lösung des Problems zu suchen, denn ich tanze ehrlich gesagt so gar nicht gern nach anderen ihrer Pfeife wie man so schön sagt. ;-)

    Liebe Grüße
    Amelie Summ

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  6. Hallo ,

    vielen Dank für Deinen Beitrag.
    Ich glaube das ich total fertig wäre und auch sehr verzweifelt .
    Für mich wäre das ganz schlimm keine Kontrole zu haben.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt (Stern44 )
    margareta.gebhardt@gmx.de

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  7. Das wäre mehr als schrecklich, wenn man plötzlich die Kontrolle über sich und sein Leben verliert. Kann man denn dann überhaupt noch was machen, so als Puppe? Reden kann man nicht, handeln kann man nicht...gruselige Vorstellung!

    Die Marionette sieht aber trotzdem ganz toll aus und ich hoffe, in ihr wohnt kein echter Mensch.

    LG Suse

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  8. Das ist eine ganz schreckliche Vorstellung. Wenn man plötzlich von jemanden anderen komplett gelenkt wird und keine eigene Meinung mehr haben darf...
    Viele Grüße
    Andra

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  9. Hallo,
    das fände ich nicht gut und ich würde mich dagegen wehren. Dann würde ich versuchen, heraus zu finden, warum ich in diese Lage geraten bin und wie ich mich aus ihr wieder befreien könnte. Keine schöne Vorstellung.

    lg, Jutta

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  10. Hallöchen!!! :D

    Erstmal toller Beitrag und eine gruselige Vorstellung die Frage.
    Nun ja ich würde hoffen das ich keinem wahnsinnigen Strippenzieher in die Hände fallen würde, oder das vielelicht zum Glück eine Schere in der Nähe wäre, wo mich die Fäden durchtrennen, wobei dann würde ich nur rumliegen, dann lieber Variante drei, ein Zauberer rettet mich.. ;)

    Liebe Grüßle Susanne

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  11. Ich würde die absolute Megakakrise bekommen. Was ich dann machen würde, weiß ich nicht. Hoffen dass ich aus dem Albtraum aufwache auf jeden Fall *lach*

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  12. hi,

    erst vor einigen Tagen habe ich mich mit meiner Freundin über Marionetten und Puppenspielserien unterhalten. Ganz ehrlich: ich fand sie schon immer gruselig und bin am liebsten bin ich geflüchtet. Was wäre, wenn ich eine wäre? Vielleicht würde mir das den Grusel nehmen. ;-) Oder die Geschichte tut es. :-) Aber ich bin ja nun auch ein paar Jährchen älter.

    Auch wenn mein Sohn schon 11 ist, lese ich ihm, wenn möglich, noch jeden Abend etwas vor. "Caspar" wäre genau das Richtige für unsere gemeinsamen Lesestunden. Klingt spannend und fängt einfach klasse an:

    "Unauflöslich durch Licht und Nacht
    den Faden genommen durch meine Macht.
    Der Faden, gesponnen durch alle Zeit
    Memortas edelsteKostbarkeit"

    Und "Funkelwald" wäre die richtige Lektüre für seine morgendliche Lesezeit am Wochenende, bis Mama und Papa aufstehen. Er liebt Tierabenteuer. Ich allerdings auch. Und dieses Cover ist so toll. :-)

    Also sehr gerne versuche ich unser Glück und mache bei dem Gewinnspiel mit. Danke für die tolle Blogtour und die tollen Beiträge.

    Herzliche Grüße, Tina
    http://tinaskleinebuecherwelt.blogspot.de/
    https://www.facebook.com/TinaskleineBuecherwelt


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  13. Huhu, im ersten Moment wäre ich geschockt, doch anderseits ist es eine interessante Erfahrung. Warum also nicht?!?! Deswegen würde ich mich darauf einlassen und versuchen das beste aus der Situation zu machen. LG Olga

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  14. Dann wäre ich ja willenlos jemanden ausgesetzt und könnte mich auch nicht dagegen wehren... Das ist ja schrecklich.

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  15. Oh eine interessante Frage! Ich glaube es wäre gar nicht so schlecht sich mal von jemanden anderen lenken zu lassen. Vielen, so auch mir, würde es helfen mal die Zügel aus der Hand zu legen und andere machen zu lassen. Also ja, ich würde es mal ausprobieren :)

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  16. Versuchen sich erstmal damit zu arrangieren.
    Und dabei immer an Darwin denken : „Alles, was gegen die Natur ist, hat auf die Dauer keinen Bestand.“

    (perspective94@web.de)

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  17. hmm, naja rechtviel machen ist ja nicht, wenn ich mich nur bewegen kann, wenn jemand meine fäden zieht.. aber gefühle kann man trotzdem haben udn meine wären mit angst, trauer und wut gefüllt...

    lg junibrummer@gmx.de

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  18. Hallo,

    ich wäre wahrscheinlich ziemlich schockiert und fände es schrecklich, wenn ich nicht mehr meine eigenen Entscheidungen treffen könnte...

    LG

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