[Rezension] Der zweite Planet von Christian Carntrell

Der zweite Planet bei Random House


PRODUKTDETAILS:

Titel: Der zweite Planet
Reihe: Children of Occam #1
Autor: Christian Cantrell
Genre: Science-Fiction
Herausgeber: Heyne (ein Verlag der Verlagsgruppe Random House GmbH)
Erscheinungstermin: 08. Dezember 2014
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-453-31607-2
Format: Taschenbuch
Seitenzahl: 352 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:

Eine Raumstation auf der Venus und ein tödliches Geheimnis

Arik Ockley ist einer der ersten Menschen, die auf dem Planeten Venus geboren wurden. Seine Rolle als Pionier nimmt er sehr ernst und auch die Aufgabe, mit der er betraut ist: die Nachahmung des für die Sauerstoffproduktion so unerlässlichen Fotosynthesezyklus. Seit seine Frau schwanger ist, ist Ariks Ehrgeiz, die Formel zu knacken, ein ganz persönlicher. Auch seinem Kind soll es schließlich möglich sein, auf der Station V1 zu überleben. Doch dann hat Arik einen schweren Unfall, und als er aus dem Koma erwacht, ist plötzlich alles anders. Ein furchtbarer Verdacht beschleicht ihn: Hat man ihn die ganze Zeit belogen? Geht es wirklich nur darum, den Planeten dauerhaft bewohnbar zu machen? Und was liegt hinter den schützenden Mauern der Siedlung?


Der Verlag über das Buch:
-

DIE BEWERTUNG

Meinung:
Ein spannender Auftakt, der neben den Geheimnissen und Intrigen auch überraschende Wendungen innehat.

Das Cover/Die Gestaltung:
Der Blickpunkt wird durch die Lichtströmungen auf einen rötlichen Planeten gelenkt, welcher von einem Raumschiff im Vordergrund angesteuert wird. Durch das Verschwimmen und die Lichtströmungen wirkt das Cover lebendig. So zieht es den Leser an und sagt auch gleich, welches Genre dieses Buch besitzt, ohne den Klappentext lesen zu müssen.
2,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Durch den spärlichen Umgang mit fachfremden Worten und technischen Erklärungen wird dieser Roman schnell lesbar, ohne ein Lexikon nebenbei liegen zu haben. Mit dem Umgang weniger Dialoge ist der Roman eher auf die Handlungen ausgelegt, was zur Folge hat, dass er diese tiefgehend beschreibt. Keineswegs wirkt dies sperrig, sondern liest sich spannend, vor allem wenn er auf sein Spezialgebiet, dem Computer.
1,5/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Durch die wenigen Dialoge wirken die handelnden Figuren neben dem Protagonisten eher flach und unnahbar, sodass man sich ihnen nicht nähren kann. Nur die Hauptfigur gibt detaillierte Einblicke in sein Wesen und seine Vergangenheit, sodass man ihn als einzigen Punkt hat, mit dem man sich in irgendeiner Weise identifizieren kann.
1,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Leider hat die Story einen ziemlichen Vorlauf, sodass sich einige Passagen ziemlich in die Länge ziehen und die Spannung im Keim erstickt wird. Dennoch birgt die Story einige sehr überraschende Auflösungen, zeigt sich mit ebenso erstaunlichen Wendungen und lässt den Leser bis zum Ende lesen, sodass man dann etwas ratlos zurückbleibt, weil man eben nicht alles aufgelöst bekam. Also wird man praktischer Weise dazu verführt auch den zweiten Teil zu lesen.
1,5/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Durch die Figuren, die eher keinen an sich heran lassen, bleibt die Nachvollziehbarkeit einiger Figuren ziemlich auf der Strecke. Zwar braucht die Handlung ziemlich lange, um ins Rollen zu kommen, trumpft aber somit auch mit überraschenden Wendungen und einer ebensolchen Auflösung.
1,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 7,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die eine kurzweilige Science-Fiction Story mit überraschenden Wendungen lesen wollen. Wer gerne bei vielen Figuren Einblick und Action von Beginn an haben möchte, dem sei gesagt, dass der Augenmerk auf dem Hauptprotagonisten liegt und die Story ihren Vorlauf braucht, um sich und seine überraschenden Wendungen zu entwickeln.
An dieser Stelle danke ich dem Heyne Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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