[Rezension] Gefährliche Wünsche von Natalie Luca

Gefährliche Wünsche bei Carlsen

PRODUKTDETAILS:

Titel: Gefährliche Wünsche
Reihe: Die Dschinn-Reihe #1
Autor: Natalie Luca
Genre: Romantasy im Jugendbuchbereich
Herausgeber: Impress (ein Imprint der CARLSEN Verlag GmbH)
Erscheinungstermin: 05. März 2015
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-646-60103-9
Format: eBook
Seitenzahl: 309 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Schuld ist nur diese dumme Wette: Weil die siebzehnjährige Lori zu schüchtern ist, um Jungs anzusprechen, muss sie die hässlichste Lampe auf dem Markt kaufen. Als kurz darauf ein leibhaftiger (und auch noch gutaussehender!) Dschinn vor ihr auftaucht, traut sie ihren Augen nicht. Sie soll sich etwas wünschen. Aber was? Während Lori noch grübelt, bringt der Lampengeist sie in eine peinliche Situation nach der anderen. Als dann noch ein fremder Junge an ihrer Schule auftaucht und beginnt Fragen zu stellen, weiß Lori nicht mehr, wie sie aus der Affäre wieder herauskommen soll.

Der Verlag über das Buch:
**Nach dem überwältigenden Erfolg ihrer ersten Fantasyserie endlich eine neue Reihe von Natalie Luca!**


DIE BEWERTUNG

Meinung:
Ein amüsanter Auftakt, der leider mit vielen Klischees in den Figuren den Atem nimmt, mit lockeren Dialogen aber punktet.

Das Cover/Die Gestaltung:
In den Farben lila und rosa gehalten, wirkt dieses Cover wie mit Schwaden bedeckt. Das Gesicht, welches im Hintergrund zu sehen ist, bleibt die Identifikationsfigur für die jungen Romantasyleser und das Herz, welches aus der Lampe kommt, zeigt auf welches Abenteuer man sich als Leser einlässt. So verbindet das Cover zusammen den Roman und die Kurzbeschreibung.
1,5/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Natalie Luca hat einen lockeren und leichten Stil, der einen zum Schmunzeln bringt, aber auch dazu führt, dass man sich gelegentlich vor den Kopf schlägt. Denn die Dialoge, welche so spritzig dahin kommen, wirken manchmal wie aufgesetzt und gewollt witzig. Dennoch ist der erfrischend jugendliche Schreibstil ein Garant dafür, dass man sich in die Begebenheiten hereinfühlen und diese erleben kann.
1,5/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Leider sind in die Figuren ziemlich viele Klischees eingearbeitet. So werden die Figuren in Schemata hineingepresst, die vor allem zu Beginn einem ziemlich aufstoßen. Besonders zu Beginn der Story muss man ein Auge zudrücken, wenn man solche Allgemeinplätze an den Figuren nicht mag. Dennoch fallen einige Kleinigkeiten auf, die sich auf die Figurenentwicklung beziehen und die dazu beitragen, dass sich die Figuren in kleinen und angemessenen Schritten weiter und weiter entfalten.
1,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Man kennt den Plot. Vor allem durch die klischeehaften Figuren wird auch er ziemlich vorhersehbar. So bleibt er für viele zwar erstaunlich gut aufgebaut, aber keineswegs unvorhersehbar. So wirken die Komponenten, welche „zufällig“ daherkommen eher wie inszeniert als gut durchdacht. Trotz dieser Tatsache stecken in den vorkommenden Handlungsträngen wirklich gute Idee, die Fantasievoll umgesetzt wurden.
1,0/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Der Plot, der zwar vorhersehbar ist, wird aber dadurch zu einem Mix, den viele nachvollziehen können, zudem auch die Figuren gehören, die in Mustern agieren. So wird das Ganze in die Länge gezogen und manchmal etwas lächerlich, obwohl einige Komponenten eine wirklich gute Anlage haben.
1,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 6,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, die eine Romantasygeschichte mit ihren üblichen Komponenten lesen wollen. Trotz der Figuren, die einem manchmal ziemlich auf die Nerven gehen werden, da sie in den Klischeemustern mehr als verhaftet sind, sind die Dialoge eine witzige Angelegenheit, mit welcher sich diese Story schnell und einfach lesen lässt.

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