[Rezension] Enders von Lissa Price

Enders bei ivi

PRODUKTDETAILS:

Titel: Enders
Reihe: Starters-Enders
Autor: Lissa Price
Genre: Dystopie im Jugendbuchbereich
Herausgeber: ivi (Imprint der Piper Verlag GmbH)
Erscheinungstermin: 14. Mai 2013
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-492-70264-5
Format: Hardcover
Seitenzahl: 352 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe alle getötet hat, die nicht schnell genug geimpft werden konnten – nur sehr junge und sehr alte Menschen haben überlebt. Während die Alten ihren Reichtum seitdem stetig mehren, verfallen die Jungen einer anscheinend ausweglosen Armut. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters, an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Callie ist es gelungen, die Machenschaften des skrupellosen
Instituts zu stoppen. Doch nun sieht sie sich einer viel größeren Gefahr gegenüber: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte. Denn der Schlüssel dazu liegt in ihrer eigenen Vergangenheit verborgen.

Der Verlag über das Buch
 »Starters« war ein mitreißendes Debüt. Jeder Leser wartet nun gebannt auf Enders« Los Angeles Times

DIE BEWERTUNG

Meinung:
Mit rasanten Sequenzen wird das hinten herunterfallen gelassen, worauf es wirklich ankommt: Eine Story mit Hand und Fuß, mit Erklärungen, einer Vergangenheit und einem Plot.

Das Cover/Die Gestaltung:
Auch dieses Cover ist minimalistisch gestaltet, wie sein Vorgänger, um den Bezug zur Reihe und die Anonymität, die Gesichtslosigkeit, aufzuzeigen, mit welcher man in diesem Buch konfrontiert wird. Das Weiß des Hintergrundes und die schwarze Umrandung des Gesichtes einer Frau ohne Gesicht ziehen einen ohne Zweifel den Bann.
2,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Minimalistisch und rasant kommt der Schreibstil von Lissa Price in diesem Buch herüber. Großen Wert setzt sich auf den Ausbau der Verfolgungsjagden, in welchen man von Seite zu Seite gehetzt wird und schwächelt dann vollkommen bei den anderen Sachen, so als wäre nicht mehr genügend Atem in ihren Lungen, um auf einen ausgefeilten Sprachstil Wert zu legen.
0,5/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Viele Figuren werden eingeführt, bleiben so gesichtslos wie die Frau auf dem Cover und selbst die Hauptprotagonisten werden zu Nebendarstellern, welche verblassen und wer nach einer Entwicklung, nach einem streben nach vorne sucht, so wird er schnell mitbekommen, dass auch die Figuren nicht gerade das waren, worauf die Autorin Wert legte.
0,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Eine Jagd folgt die nächste, turbulente Situationen werden ohne jeglichen Grund wie in einem Actionfilm ohne Handlung aneinander gereiht. Einen nachvollziehbaren und undurchschaubaren Plot sucht man vergeblich, denn zu viele Einzelheiten gehen in der rasenden Schnelle der Story verloren, wo doch noch so viel Luft nach oben gewesen wäre.
0,5/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Figuren geraten in völlig unnötige Actionsequenzen, während die Handlung versucht ihren Pegel an diesen weit oben zuhalten, damit man als Leser dieses Buch nicht aus den Händen legt und sich fragt, warum es überhaupt noch einen zweiten Teil von dieser angeblichen Dystopie gibt.
0,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 3,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, wer zum einen den ersten Teil dieses Zweiteilers gelesen hat und zum anderen actionbeladene Szenen ohne viel Handlung und Gefühl verkraftet, um dann am Ende mit einer wahrlich vorhersehbaren angeblichen Wendung überrascht zu werden, welche ihren Ursprung im Verhalten der Figuren des ersten Teiles trägt.

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