[Rezension] Verloren in der grünen Hölle von Ute Jäckle

Verloren in der grünen Hölle bei bookshouse

PRODUKTDETAILS:

Titel: Verloren in der grünen Hölle
Reihe: -
Autor: Ute Jäckle
Genre: Romantic Thrill im New Adult Bereich
Herausgeber: bookshouse
Erscheinungstermin: 06. Juni 2014
Sprache: Deutsch
ISBN: 9789963523993
Format: eBook
Seitenzahl: 470 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Das Leben der siebzehnjährigen Kolumbianerin Elena verläuft glücklich und sorgenfrei. Bis sie eines Tages gemeinsam mit zwei Freundinnen auf dem Weg zu einem Einkaufsbummel entführt und in das Camp einer professionellen Kidnapperbande mitten im Regenwald verschleppt wird. Eine Zeit voller Todesangst und Schrecken bricht für die Mädchen an, denn der cholerische Bandenführer Carlos kennt keine Gnade.
Elena will sich mit ihrem Schicksal nicht abfinden, sie rebelliert mit dem Mut der Verzweiflung gegen die Männer und fordert damit den Zorn von Carlos heraus. In letzter Minute beschützt der attraktive Entführer Rico sie vor dem gefährlichen Anführer und stürzt Elena in einen Gewissenskonflikt. Ehe Elena bewusst wird, auf was sie sich einlässt, zieht es sie in einen reißenden Strudel aus Leidenschaft und tödlicher Gefahr.

Der Verlag über das Buch
-

DIE BEWERTUNG

Meinung:
Packende Action, prickelnde Romantik und ein Szenario, welches man trotz des schnellen Lesens kaum aus dem Kopf bekommt. Zwischen Angst und Hoffnung schweben nicht nur die Figuren, sondern auch der Leser, welcher sich durch die detailgetreue Sprache von Ute Jäckle mit ins Geschehen hineingezogen fühlt.

Das Cover/Die Gestaltung:
Da ich persönlich keine Figuren auf den Einbänden von Büchern mag, wirkt dieses deswegen nicht auf meinen Kaufwunsch, wohingegen der Klappentext es dennoch schafft Leser in seinen Bann zu ziehen, auch wenn sie sich nicht von der jungen Frau im weißen, verschwitztem Hemd angezogen werden, welche fast ziellos scheinend durch den Dschungel irrt. Das Grün wirkt hingegen wie ein Rahmen und rundet es somit perfekt ab.
0,5/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Ute Jäckles Sprache ist mit ihrer Einfachheit bestechend, vor allem, wenn es darum geht die Detailgetreue von Szenen des Kampes, der Gewalt und der Verzweiflung zu zeichnen. So wird man als Leser in eine unbekannte Welt genommen und durch die Beschreibungen bleibt keine Zeit für verschnörkelte Träume, sondern für knallharte Realität.
2,0/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Alle Figuren haben ihre Eigenheiten und besonders die verwöhnten jungen Frauen, welche entführt werden, sind ein Bild dafür, dass sie unter ihren wohlbehütetem Dasein zu kindischen und naiven Taten neigen, welche einem manchmal auch mit rebellischem Getue gegen übertritt. Alles in allem werden die Figuren abgerundet eingeführt und entwickeln sich in diesem Roman so weiter, dass sie über sich selbst hinaus zu wachsen scheinen.
1,5/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Mit diesem Plot, welcher an manchen Ecken und Kanten noch vorhersehbar ist, ist in sich schlüssig und seinem Genre gerecht, selbst wenn es dem einen oder anderen auch ein bisschen wie das Stockholmsyndrom herüber kommen mag und es mich persönlich stellenweise auch daran erinnert hat, so wird einem bewusst, dass der Plot vor allem von der Entwicklungen, den Auswirkungen der Figuren lebt. Die Lovestory, welche sich anbahnt bleibt in ihrem Rahmen und wirkt weder überzogen unrealistisch noch viel zu romantisierend.
1,5/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Während einige Taten der jungen Damen am Anfang noch ohne so manchen Grund sind, werden sie mit der Zeit, als sie mit der Realität konfrontiert werden, umso nachvollziehbarer und auch der Plot zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Aufbau, sodass man nicht denkt, dass nur Episode für Episode geschrieben wurde.
1,5/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 7,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, welche neben einer Actionhaltigen und Nervenreibenden Story ebenso die prickelnde und realitätsnahe Romantik sucht. So werden in diesem Roman viele Dinge angesprochen, welche in so manchem Buch umgangen werden. Doch es ist festzuhalten, dass dies mit Bedacht geschieht und sich keineswegs Realitätsfern abzeichnet.
An dieser Stelle bedanke ich mich der Autorin Ute Jäckle und dem bookshouse Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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