[Rezension] Blind Date mit einem Rockstar von Teresa Sporrer

Blind Date mit einem Rockstar bei Impress

PRODUKTDETAILS:

Titel: Blind Date mit einem Rockstar
Reihe: Die Rockstar-Reihe
Autor: Teresa Sporrer
Genre: Liebesroman im Jugendbuchbereich
Herausgeber: Im.press (Imprint der CARLSEN Verlag GmbH)
Erscheinungstermin: 05. Dezember 2013
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-646-60036-0
Format: eBook
Seitenzahl: 189 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Wenn sich Serena einer Sache ganz sicher sein kann, dann dieser: Rockstars sind allesamt Schweine! Ok, vielleicht hat die Sache zwischen ihrer Freundin Zoey und Acid ein Happy End gehabt, aber das war ja mal eine totale Ausnahme. Ganz anders sieht es mit seinem Bassisten Simon aus, der ihr nicht nur rein sportlich immer wieder das Herz bricht, sondern auch gerne so tut, als ob er sie nicht kenne. Mag sein, dass er wie ein junger Gott aussieht mit seinen hohen Wangenknochen, den galant geschwungenen dunkelbraunen Haaren und verboten grünen Augen, sein Charakter ist trotzdem so schwarz wie der Teufel selbst. Da hilft nur eins: Ablenkung! Denken zumindest ihre besten Freundinnen, die ihr eifrig ein paar Blind Dates organisieren. Nur leider hat niemand damit gerechnet, dass Simon da bald mit von der Partie ist …

Der Verlag über das Buch
Dies ist der zweite Roman der Rockstar-Reihe. Ein weiterer Roman erscheint am 03.04.2014.

DIE BEWERTUNG

Meinung:
Wenn auch gleich die Story der des Vorgängers ähnelt, so hat dieser Roman durch seine witzige und jugendliche, durchgedrehte Art seine Leseempfehlung erheblich gesteigert. Figuren mit Ecken, Kanten und markanten Macken treffen auf Teenie-Liebe. Zwischen dem ewigen Hin und Her dieser allzu bekannten Hassliebe entwickelt sich der Plot mit wenigen unbekannten Wendungen.

Das Cover/Die Gestaltung:
Wer meine Impress Lese-Challenge 2014 verfolgt, dürfte wissen, wie sehr ich diese Cover des digitalen Labels liebe. Und auch hier spielt alles so zusammen, dass man sich wie immer magisch angezogen fühlt. Der rötliche Schimmer, mit welchem dieses Titelbild hinterlegt ist, stimmt den Leser schon auf die zuckersüße Lektüre ein, welche sich zwischen den digitalen, wie auch realen Buchseiten befindet. Wenngleich meiner persönlichen Meinung nach wieder die Imagination zugunsten der Identifikation und des Schmachtfaktors leidet, weißt das Cover, mit der deutlich zu sehenden abgebildeten Figur, eine gute Mischung aus Einfachheit und Neugier auf.
1,5/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Wieder wird der Stil von Teresa Sporrer durch die frechen, meist ironisch angehauchten, Dialoge zu einer witzigen und frechen Mischung zwischen jugendlicher Sprache und dem Literaturstil. Das Lesen wird durch die Macke der nun im Mittelpunkt stehenden Figur, ständig von sich in der dritten Person zu reden, keineswegs gehemmt, obwohl es zu Beginn schon ein kleines Umdenken stattfinden muss. Doch schon allein diese Tatsache, lässt den Stil in eine andere, spannende Richtung wandern, welche nun im zweiten Band nur noch ganz selten, durch die zu aufdringlichen, unter die Gürtellinie gehenden Witze, gestört werden.
1,5/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Skurrile Charaktere, mit Ecken, kanten und dem gewissen Extra lassen sich diese Figuren nicht allzu sehr in den gewohnten Schemata einordnen. Dennoch werden wie im ersten Teil, auch wenn sich nun die Hauptfiguren geändert haben, die Nebenprotagonisten mehr Recht als Schlecht beleuchtet, sodass man auch gut und gerne eine Zwei-Personen-Story daraus machen könnte.
1,0/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Wieder verläuft der Plot in seinen gewohnten Dimensionen, ohne überraschende Wendungen, welche man jedoch in einem Liebesroman wie diesen so oder so selten findet. Hinzu kommt, dass sich dieses Buch sehr an seinen Vorgänger anlehnt und mit diesem „Er ist ja so heiß, doch ich mag ihn nicht. Ah, seine Augen, ich schmelze dahin. Aber nein, ich hasse ihn ja so sehr.“ wird es schnell sehr langweilig. Doch zum Ende hin, scheint es so, als hätte Teresa Sporrer neuen Input bekommen und reißt das Steuer herum, um es nicht zur selben Lovestory werden zu lassen, welche man schon in Band eins gelesen hat.
1,0/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Die Schnelligkeit, mit welcher die Story eigentlich voranschreitet, wird durch dieses ewige Hin und Her der Hassliebe eher langatmig, wenn auch sich die Figuren wieder und wieder annähern und in den richtigen Momenten genau das Richtige passiert, damit der Aufbau in sich stimmig ist. Hingegen leidet nun die Nachvollziehbarkeit einiger Figuren, da diese in ihren Handlungen und ihrer Vergangenheit ohne weiteres überzeichnet sind, was sie aber witzig und liebenswert erscheinen lassen.
1,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 6,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, welche ebenso den ersten Teil der Rockstar-Reihe gelesen hat und sich wieder in eine zuckersüße, knallig bunte Teen-Lovestory fallen lassen will. Mit all den skurrilen Figuren und einer Hassliebe vom Feinsten wird diese schon viel erzählte Geschichte zu einer kurzweiligen und unterhaltsamen Angelegenheit. Lesestunden voller Humor und Ironie sind dabei vorprogammiert.

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