[Rezension] Das geheime Vermächtnis des Pan von Sandra Regnier

Das geheime Vermächtnis des Pan bei Impress

PRODUKTDETAILS:

Titel: Das geheime Vermächtnis des Pan
Reihe: Die Pan-Trilogie
Autor: Sandra Regnier
Genre: Romantasy im Jugendbuchbereich
Herausgeber: Im.press (Imprint der CARLSEN Verlag GmbH)
Erscheinungstermin: 8. August 2013
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-646-60008-7
Format: eBook
Seitenzahl: 289 Seiten

PRODUKTINFORMATIONEN:

Kurzbeschreibung:
Felicity Morgan ist nicht gerade das, was sich die Elfenwelt unter ihrer prophezeiten Retterin vorgestellt hat. Sie ist achtzehn, trägt immer noch eine Zahnspange, hat keinen Sinn für schicke Klamotten und scheint niemals genügend Schlaf zu bekommen. Leander FitzMor hingegen, der Neue an Felicitys Schule, ist der wohl mit Abstand bestaussehendste Typ Londons. Um keinen coolen Spruch verlegen und zu allem Überfluss auch noch intelligent – denkt Felicity, die Gott sei Dank nicht auf arrogante Frauenschwärme steht. Auch wenn diesen Leander immer jener seltsam anziehende Duft nach Heu und Moos umgibt und er sie manchmal anschaut, als könne er ihre Gedanken lesen. Aber das Schlimmste an dem Ganzen ist, dass er einfach nicht mehr von ihrer Seite weichen will …

Der Verlag über das Buch
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DIE BEWERTUNG

Meinung:
Zuckersüßes Teenagergehabe trifft auf eine ausgesprochen gute Mischung von Ideen, welche in ihrer Würze zwar bekannt sind, aber in diesem Buch zu einer neuen Geschmacksnote findet. Selbst wenn es sich erstaunlich lange hinzieht, bis sich das übliche, fast schon Bella und Edward mäßige Geplänkel, der Hauptfiguren zum Hauptkern der Gesichte entwickelt, ist es gewiss eine leichte, witzige und kurzweilige Lektüre für zwischendurch.

Das Cover/Die Gestaltung:
Die grünlichen Flügel stechen einem auf diesem grau gehaltenen Cover entgegen, sodass man als Leser sofort hinschauen muss, wie die Elfe vor dem Londoner Hintergrund in der Luft schwebt. Hierbei ist die Schlichtheit das perfekte Mittel, um Aufmerksamkeit zu bekommen.
2,0/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:
Eine einfach gewählte und leicht zu lesende Sprache ist das Hauptmerkmal der Autorin, Sandra Regnier. Hin und wieder stolpert man über orthographische Fehler, wie der Satzstellung, das Vergessen einiger Satz-/Leer- oder Kommazeichen; so wird es an gewissen Stellen schwierig dem Geschehen zu folgen, jedoch ist dies Aufgabe des Lektorates und gewiss nicht der Autorin. Ebenso Wortwiederholungen lassen den Stil eher mager als blühend wirken, was aber nichts am Lesefluss ändert, welcher herunter geht wie Öl.
1,0/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:
Klischeehafte Figuren erzeugen das Bild einer typischen Teenagerserie aus den USA, welche einfach mal so in das heutige London verlegt wurde. Dennoch ist eine spürbare Veränderung der Figuren zu erkennen, welche über die Klischees herausgehen und dennoch in ihrem Rahmen bleiben.
0,5/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:
Viele altbekannte Dinge werden in einem Topf zusammen geworfen und gut umgerührt, sodass am Ende etwas Neues entsteht, welches durch seine verschiedenen bekannten Elemente einen gewissen Reiz hat. Dennoch ist es für geübte Leser sehr einfach zu durchschauen, wie sich der Plot entwickelt und was als Nächstes passiert.
0,5/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:
Durch die Einfachheit der Sprache (ausgenommen der orthographischen Fehler), wird es leicht dem Aufbau zu folgen und nachzuvollziehen. Wo Anfangs noch Klischeehafte Figurenzüge im Mittelpunkt standen, tritt nun eine Entwicklung in Gang, welche ebenso authentisch wirkt und auch günstig gewählt ist, damit die ganze Story nicht vor sich hinplätschert als wäre es eine typische Aneinanderreihung von Teenagern in ihrer Schulzeit.
1,0/2,0 Punkten

Fazit:
Mit 5,0 von 10,0 Punkten vergebe ich all denjenigen die Leseempfehlung, welche sich neben dem Teenagergeplänkel eine Mischung aus vielen bekannten Sachen wünscht, welche trotz ihrer Bekanntheit durch das Gemisch neu und gut erscheinen. Kurzweilig und dennoch mit vielen humoristischen Ansätzen wird der Augenmerk eher auf das schulische Dasein gelegt, als auf die Gesichte, welche sich erst nach einer gefühlten Ewigkeit entwickelt.

Kommentare:

Janine Brandstetter hat gesagt…

Darf ich hier unter 2 oder 3 Sternen verlinken? :)

Sarah von ZeilenSprung hat gesagt…

Und hier sind es 2 Sterne, die ich beim großen A rezensiert hatte.

Janine Brandstetter hat gesagt…

Vielen Dank, jetzt habe ich fürs Erste erst mal alles - und in Zukunft können wir ja auch auf Amazon schauen, ich habe dich/euch dort nämlich gerade entdeckt. ;)
Alles Liebe ♥,
Janine

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