[Rezension] Coffeeshop 1.01 - Ein Büro, ein Büro von Gerlis Zillgens


Coffeeshop 1.01 - Ein Büro, ein Büro bei Bastei Lübbe

Produktdetails:


Titel: Coffeeshop 1.01 - Ein Büro, ein Büro
Reihe: Coffeeshop
Autor: Gerlis Zillgens
Genre: Serienroman
Herausgeber: Lübbe Digital (Imprint der Bastei Lübbe GmbH & Co. KG)
Erscheinungstermin: 30.November 2012
Sprache: Deutsch
ISBN: 978-3-8387-2254-2
Format: eBook
Seitenanzahl: 42

Produktinformation:


Kurzbeschreibung

Das schönste Büro der Welt ist im Coffeeshop – einem gemütlichen Café in Berlin. Hier arbeitet Sandra, Sachensucherin. Ihre Kunden sind Menschen, die etwas verloren haben oder finden wollen, das ihr Leben glücklicher macht. Doch auf der Suche nach dem Glück anderer Menschen gerät Sandra plötzlich mitten in die Suche nach ihrem eigenen  – und nach sich selbst.  Episode 1: Ein Büro, ein Büro. Das braucht Sandra ganz dringend. Denn ihre Eltern stehen plötzlich auf der Matte und wollen das Büro ihrer Tochter sehen, das sie finanziert haben. Dass Sandras Büro ein Tisch in Captains Café Coffeeshop ist und sie das Geld ihrer Eltern für andere Zwecke verwendet hat, wissen sie nicht...  

Der Verlag über das Buch

Digitaler Serienroman in 12 Episoden.
Neben dem E-Book gibt es Coffeeshop als multimediale App, als Audio-Download (ungekürztes Hörbuch) und als Read&Listen E-Book (Text in Verbindung mit Hörbuch).

Die Bewertung:


Meinung:

Mit viel Witz und Liebe geschrieben, beginnt man von diesem digitalen Serienroman abhängig zu werden. Kaum sind die ersten Seiten vorbei, schon schlittert Sandra in ein Fettnäpfchen nach dem anderen. So vergehen Wartezeiten, ein Nachhauseweg oder bei anderen Zeiten, in welchen man etwas Aufmunterung braucht, im Nu.

Das Cover/Die Gestaltung:

Das Cover zeigt einen typischen Schreibtischarbeitsplatz und weist uns sofort auf den Namen der Hauptperson hin. Ebenso drückt es aus, was in dieser Episode passiert, aber dennoch finde ich es nicht gerade ansprechend, obwohl auch der Schriftzug sich einem sehr sympathisch ins Köpfchen schleicht und sich dort festsetzt.
0,5/2,0 Punkten

Die Sprache/Der Satzbau:

Persönlich hat es mir gefallen, dass Alltagssprache mit dem gewissen Extraschuss der Schreibsprache gut fungiert. Deutlich wird ebenso Sarkasmus, Scherz & Witz in den Worten deutlich. Es liest sich überaus flüssig und bringt einen oft zum Schmunzeln.
1,5/2,0 Punkten

Die Figurentiefe/Die Figurenentwicklung:

Da ich bisher nur die erste Episode dieser Serie kenne, kann ich vorerst nur auf mein gelesenes schließen. Die Charaktere kommen sehr sterotyp-mäßig herüber, sodass man zwar den Zugang zu ihnen findet, sie dennoch sehr überspitzt findet und zu einseitig.
1,5/2,0 Punkten

Der Plot/Der Geschichtsverlauf:

Trotz des sehr interessanten Berufes, welchen Sandra ausübt, sind die Verzweigungen des Plots so einfach gehalten, dass man beim Lesen getrost das Gehirn herausnehmen kann. Die Wendungen sind sehr durchschaubar und somit wird man meinen, dass man eine Sitcom liest.
0,5/2,0 Punkten

Der Aufbau/Die Nachvollziehbarkeit:

An sich ist selbst die erste Episode gut gegliedert und die Probleme der Hauptfigur Sandra sehr nachvollziehbar. Zu Beginn lernt man all die Figuren kennen und schließlich wird man mit dem Problem konfrontiert. Einzig nicht nachvollziehbar ist, warum Sandra nicht Klaudi schnell schreibt, dass sie die Wohnung braucht . . . So wäre alles nicht so peinlich.
1,0/2,0 Punkten

Fazit:

Mit 5,0 von 10,0 Punkten ist dieser Serienroman genau im Mittelfeld. Es ähnelt eher einer Sitcom, als einem Roman, welcher tiefgründige Überlegungen anstellt - was aber keinesfalls schlecht sein muss. Wenn man einfach nur Schmunzeln und lachen will, empfiehlt es sich in die erste Episode reinzulesen beziehungsweise reinzuhören.
An dieser Stelle danke ich dem Bastei Lübbe Verlag für das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar.

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